6 Zeichen, dass du zum ersten Mal eine Mama wirst

Neulich saß ich zusammen mit meiner Freundin und unsere Familien zu einem gemütlichen Abendessen bei mir zu Hause zusammen. Sie ist im Moment schwanger und bekommt schon bald ihr zweites Kind (juhu!!). Ihr erstes ist schon etwas älter und geht auch schon zur Schule.

Da die Geburt schon bald bevorsteht, haben wir uns natürlich darüber unterhalten, wie es so sein wird, wenn das neue Baby endlich da ist und dass man manche Sachen doch ein wenig lockerer sieht als beim ersten.

 

Da musste ich zustimmen und bin noch mal so in mich gegangen und habe überlegt, welche guten Vorsätze ich selbst bei meinem ersten Kind hatte. Beim ersten Kind etscheint die Welt noch in Glanz und Gloria und auch wenn einem erfahrene Mütter sonstige Geschichten erzählten, man selbst ist fest davon überzeugt, die beste Mutter auf der Welt zu sein und aus den Fehlern anderer zu lernen.

 

Ich zum Beispiel wollte einer der Mütter sein, die ihrem Kind nur Holz- und pädagogisch wertvolles Spielzeug kauft. Jaaaa, genau ...

 

Doch jetzt mal zu meiner Liste: Hier sind 6 Dinge, die ich als Erstgebährende getan habe und beim zweiten Kind völlig über Bord geworfen hatte.

 

Meine Wickeltasche war immer bis zum zerbersten voll gepackt, auch wenn ich nur kurz irgendwo hin gegangen bin.

Windeln? ✓

Feuchttücher? ✓

Flaschen? ✓

Milchpulver? ✓

Heißes Wasser? ✓

Kekse? ✓

Spielzeug? ✓

Spucktuch? ✓

Extra Kleidung? ✓

Extra Spucktuch, wenn das andere zu nass wird? ✓

Schnuller? ✓

und Ersatzschnuller? ✓

✓, ✓ und extra-✓!

Allzeit gut vorbereitet für jede Situation! Mein zweites Kind war da nicht so ein Glückspilz, der alles hatte.

Schnell irgendwie eine Windel und ein paar Feuchttücher in die Tasche gesteckt, Flasche meistens schon vorbereitet und wenn ich drangedacht habe, ein Spucktuch dazu gesteckt. Wenn wir den Schnuller irgendwo verloren hatten, dann hatte ich eben Pech und musste die ganze Heimfahrt einem schreienden Kind zuhören oder was öfter der Fall war, schnell in den Drogeriemarkt gerannt und einen neuen besorgt.

 

Ich desinfizierte ALLES!

Und ich meine alles! Vom Fläschchen zum Schnuller, Küchenarbeitsfläche, Wickelauflage. Wie gerade schon erwähnt, habe ich bei meinem zweiten Kind ab und zu mal einen neuen Schnuller unterwegs kaufen müssen und die sollte man vor dem ersten benutzen eigentlich abkochen. Ein bisschen lauwarmes Wasser, dass noch in der Thermoskanne vom Flaschenzubereiten übrig tut's auch.

 

Internet hat mir alles über Babies beigebracht.

In den Monaten vor der Geburt meines ersten Kindes und auch noch lange danach, habe ich so ziemlich jeden Artikel über Babies und Kindererziehung verschlungen und auch geglaubt, der da so im Internet rumhängt. Egal, ob sich Artikel gegenseitig wiedersprochen hatten, ich war fest davon überzeugt, die passende Beratung zu bekommen. 

 

Ich dachte mein Kind wäre in ständiger Lebensgefahr.

Atmet sie noch? Ja, doch sie atmet noch.

Sie ist ein bisschen warm, sie hat bestimmt Fieber.

Jede noch so kleine Sache, die außerhalb der Norm war, war für mich ein Weltuntergang. Mein erstes Kind war eine Langschläferin und konnte teilweise auch schon mal von Mitternacht bis 9 Uhr morgens schlafen. Die ersten paar Male, hatte ich sogar Angst in das Babybettchen zu schauen. Bis ich eine Routine dafür bekommen hatte. Natürlich habe ich auch bei meinem zweiten Kind immer wieder gecheckt, ob sie gesund war, aber war nicht mehr soooo ängstlich wie beim ersten.

 

Kein ungesundes Essen geben.

Ich achtete akriebisch darauf, dass meine Große keine ungesunden Nahrungsmittel zu sich nehmen würde. Apfelsaft wurde bis zur Geschmacklosigkeit verdünnt. Kein Eis, keine Schokolade, keine Pommes vor dem ersten Geburtstag. Das war meine Regel und die habe ich auch teilweise eingehalten, nur beim Eis war es schwierig. Sie liebte Tomaten und Gurken. Ich kann mich nicht mehr richtig daran erinnern wann es war und wie es dazu kam, aber mein 6-Monate altes zweites Kind saß dann gemütlich beim Schachtelwirt und stopfte sich gemütlich Pommes unter die Nase.

 

Fast jeden Tag machte ich Fotos.

Die Kamera war ein alltäglicher Gegenstand in unserem Haus. Egal was das Kind machte, es war toll und musste festgehalten werden. Ich wollte gerne eine der Mütter sein, die die gleich Anzahl an Fotos von beiden Kindern hat. Mission kläglich fehlgeschlagen.

 

Alles in allem, auch wenn wir Mütter sind oder es bald werden, wir sind doch alle nur Menschen und sind nicht perfekt. Das müssen wir auch nicht sein. So lange es unseren Kindern gut geht und sie geliebt werden, ist alles in bester Ordnung.

 

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Franzi Haag (Montag, 05 Januar 2015 13:51)

    Kathrin, daumen hoch super nett und humorvoll geschrieben. Und ja ich war genauso. Holzspielzeug ich hab mich totgelacht....

    Lg franzi

  • #2

    Hannelore Bauer (Montag, 05 Januar 2015 15:27)

    Kathrin, bist ja total unter die Schreiberlinge gegangen, toll gemacht. Weiter so vielleicht erstellst du deinen ersten Blog mit all den schönen Dingen wenn Frau mal schwanger wird. Ist sehr lustig und unterhaltsam.

    LG Hanne

  • #3

    Julia (Dienstag, 06 Januar 2015 19:52)

    Leider finden die Kleinen Holzspielzeug lang nicht so toll wie wir... ;-)

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